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Voller Erfolg

13.03.2009

Schlechtes Wetter? Gibt es nicht! Höchstens schlechte Kleidung ... Die 2.DÖSV-Meisterschaft konnte trotz starkem Wind und Schneetreiben gestartet werden - und fand bei strahlendem Sonnenschein ein grandioses Finale. Jetzt den Nachbericht lesen!

A new Star is born
Roman Friedrich dominiert die 2. DÖSV-Meisterschaft

Who the f... is Roman Friedrich? Das fragten sich bis zum 7. März selbst etablierte Speedrider. Ex-Snowboardprofi? Fallschirm-Junkie? Student? Auch wir sind bis heute nicht hinter das Geheimnis des Wahlallgäuers gekommen ...
Bei den 2. DÖSV-Meisterschaften legte der blonde Schnupftabak-Anhänger drei fast fehlerfreie Läufe hin; lediglich im ersten Run kassierte er eine marginale Zeitstrafe. Den technischen Slalomkurs am Hochgrat meisterte Roman Friedrich wie kein anderer der über 40 Fahrer - obwohl mit Francois Bon aus Frankreich, seinem Landsmann Arnaud Baumy, dem überlegenen Schweizer Vorjahres-Gesamtsiegersieger Dominik Wicki und dem Deutsch-Österreichischen Meister 2008 Berni Steiner Toprider am Start waren, die ihr Können bereits bei internationalen Wettbewerben unter Beweis gestellt hatten.
Entscheidendes Handicap für fast alle Teilnehmer waren die hohen Zeitstrafen, die Race-Director Peter Geg für das unkorrekte Passieren der Air- und Groundgates verordnet hatte. Wer an den Slalomtoren nicht mindestens einen Ski vollständig am Boden hatte, ein Air-Gate minimal zu hoch oder gar vollständig falsch passierte, kassierte 5 bzw. 10 Sekunden "Strafe" - für den Einzug ins Finale der Besten 10 absolut ausschlaggebend. Selbst Peter Geg, der nach einem ausführlichen und professionellen Briefing selbst am Rennen teilnahm, wurde Opfer seinen eigenen harten Regeln. Er konnte sich wegen mehrerer kleiner Fehler trotz zwei extrem schnellen Ausscheidungsläufen nicht fürs Finale qualifizieren.

Im Finale zeigte sich dann die Klasse der "Auserwählten": Lediglich Arnaud Baumy, Top-Rider und einer der erfahrensten Speedriding-Lehrer aus Frankreich, patzte noch ein einziges Mal marginal an einem Tor. Dafür kassierte er 5 Sekunden "Malus". Ein Fehler, der ihn den 6. Gesamtrang kostete. Die anderen Finalisten kämpften wie im Skirennsport um Hundertstel-Sekunden. Roman Friedrich - im Finale mit 1:23,08 mit absoluter Bestzeit des Events auf der 500 Höhenmeter-Strecke unterwegs! - und den Achten Francois Bon trennten gerade einmal 2,5 Sekunden ...
Vorjahres-DÖSV-Meister Bernhard Steiner aus dem Piztal, mit viertbester Zeit ins Finale gestartet, musste einem etwas nachlässigen Start Tribut zollen. Sein Schirm stieg assymetrisch auf, verdrehte sich mehrfach, und fiel als unfahrbares Knäuel auf den unschuldigen weißen Pulverschnee zurück. Der Tiroler Sunnyboy trug's gelassen. Er hatte, wie alle der 42 Starter, maximalen Spaß an der DÖSV-Veranstaltung. Und als Drittbester Deutsch-Österreicher konnte er dennoch mit einem wohl an die 1000 Euro wertvollen Outfit des Haupsponsors Columbia die Heimreise ins Piztal antreten ...

... einige Bilder, die Ergebnislisten (Finale der Top 10 und Qualifikationsläufe) findet Ihr unter diesen Links ...

alle Fotos "Briefing/Siegerehrung": DÖSV
alle Fotos "Race": Rainer Scheldorf/fly-zone.de

Link zur Bildergalerie

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